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Der Apfelatlas

Der Apfelatlas von WINO-Biolandbau, unserem Hauptlieferanten für Obst 

Geschmack: Kräftig, fruchtig-säuerlich Verwendung: Klassischer Koch- und Backapfel
Rezepte: Wegen dem sehr festen Fleisch und der ausgeprägten Säure ist die Sorte z.B. als Apfelküchle, Apfel-Grießkuchen oder Apfelstrudel geeignet. Er schmeckt aber auch in einem Salat (Waldorfsalat mit Stangensellerie) oder herzhaft als Apfel-Schnitzel-Auflauf vorzüglich.
Pflückreife: Ab Ende September
Genussreife: Ab Mitte Oktober bis April
Beschreibung: Fruchtform groß, mittel bis hoch gebaut, mittelbauchig. Fruchtschale gelbgrün mit 60-80% flächig bis streifig dunkelroter Deckfarbe, rau, ganzflächig mittel bis stark berostet. Fruchtfleisch fest, mit geringem Saftgehalt. Stiel kurz.
Herkunft: Die Sorte wurde 1856 in Boskoop, Niederlande, als Zufallssämling gefunden. Heute wird hauptsächlich der Typ „Roter Boskoop“ angebaut, welcher 1923 als Knospenmutation entdeckt wurde. 
Sonstiges: Gute Haltbarkeit; aufgrund des hohen Zucker- und Säuregehalts für Diabetiker weniger geeignet.

Geschmack: Schwach aromatisch, mit leichter Säure Verwendung: ‚Allroundapfel’, vor allem als Tafelapfel, aber auch als Küchenapfel oder Saftapfel.
Rezepte: Der Braeburn lässt sich gut zu Apfelmus (Selleriepuffer mit Zwiebel-Apfelmus) und zu einem Obstsalat verarbeiten. Außerdem eignet er sich gut in einer Bowle oder in einer Apfeltorte.
Pflückreife: Ab Mitte Oktober
Genussreife: Ab Anfang November bis Mai
Beschreibung: Fruchtform mittelgroß bis groß, hoch gebaut, stielbauchig. Schale glatt, glänzend, gelbgrün mit braunroter Deckfarbe, kurz gestreift. Fruchtfleisch sehr fest, knackig, saftig, cremefarben.
Herkunft: Die Sorte wurde 1952 in Neuseeland, vermutlich als Sämling von „Lady Hamilton“, gefunden.
Sonstiges: Die anspruchsvolle Sorte braucht ein warmes Klima; Rekordhalter im Vitamin C-Gehalt (ca.24 mg)

Geschmack: Leicht säuerlich mit einem Hauch Süße im Hintergrund
Verwendung: Ausschließlich als Tafelapfel zum Frischeverzehr geeignet
Pflückreife: Ende Juli 
Genussreife: Ab Ernte bis September (im Kühlhaus)
Beschreibung: Die Frucht ist klein bis mittelgroß. Grundfarbe der Schale je nach Reifegrad grün bis gelbgrün, überdeckt in Orange bis Rot. Das Fruchtfleisch hat eine gute Festigkeit und eine angenehme Saftigkeit.
Herkunft: Die Kreuzungspartner dieser Sorte sind „Priscilla“ und „Elstar“. Die Sorte stammt von einem privaten Züchter aus den Niederlanden (2001 zum EU-Sortenschutz angemeldet)
Sonstiges: Die Sorte entwickelt leicht Druckstellen und ist deshalb nicht sehr geeignet für eine lange Lagerung; Resistenz gegen Pilzkrankheiten.

Geschmack:Aromatisch-süß mit einer milden Säure
Verwendung: Als eine der schmackhaftesten Frühsorten wird die Sorte besonders als Tafelapfel geschätzt
Plückreife: Anfang August 
Genussreife: Ab Ernte bis Oktober
Beschreibung: Hoch gebaute, walzenförmige Frucht. Gelbgrüne, sonnenseits leicht rötlich gestreifte Schale. Fruchtfleisch fest, knackig und weiß.
Herkunft: 1982 gezüchtet in der Baumschule Delbard in Malicorne, Frankreich, Kreuzung aus „Stark Jon Grimes“ und „Golden Delicious“.
Sonstiges: Durch den geringen Säuregehalt ist er für Menschen mit empfindlichem Magen wie geschaffen.

Geschmack: Fein-säuerlich-süß, kräftig aromatisch
Verwendung: Als sehr gutes Tafelobst, besonders für Rohkost und Salate, da er nicht braun anläuft. Gut zum Backen, für Apfelmus und zum Einwecken.
Rezepte: Aufgrund seiner ausgeprägten Säure optimal für Apfelstrudel, Apfel-Blätterteig-Tarteletts und Apfelmus. Auch z.B. in einem Salat mit Ziegenkäse oder Radieschensalat ist der Elstar gut aufgehoben.
Plückreife: Ende September bis Anfang Oktober 
Genussreife: Ab Ernte bis März
Beschreibung: Fruchtform mittelgroß, rund, leicht abgeplattet. Schale glatt, goldgelbe Grundfarbe mit leuchtend kaminroter Deckfarbe, kelchseitig geringe bis mittelstarke Berostung. Fruchtfleisch mittelfest, cremefarben bis gelblich, mäßig saftig, knackend. Stiel mittellang.
Herkunft: Elstar ist eine Kreuzung aus „Golden Delicious“ und „Ingrid Marie“, 1955 im Institut von Wageningen, Niederlande, entstanden. Seit 1978 unter Sortenschutz.
Sonstiges: Zweitwichtigste Sorte in Deutschland. Auch nach längerer Lagerung guter Geschmack.

Geschmack: Relativ fest und sehr süß, wenig Aroma
Verwendung: Sehr gut als Tafelobst, aber auch als Küchenapfel vielseitig einsetzbar.
Rezepte: Gala eignet sich beispielsweise in Kombination mit Kräutern, Milchspeisen (z.B. als Pfannenkuchen) oder mit Kartoffeln (Kartoffel-Apfel-Gratin). Außerdem ist er auch für einen Salat, z.B. einen Heringssalat gut geeignet.
Pflückreife: Anfang September
Genussreife: Mitte September bis Februar
Beschreibung: Fruchtform mittelgroß, hoch gebaut. Schale glatt, leuchtend rot mit gelber Deckfarbe. Knackiges, festes und mäßig saftiges, gelbliches Fruchtfleisch.
Herkunft: Die Kreuzung der beiden Sorten „Kidds Orange“ und „Golden Delicious“ wurde 1934 von H.J. Kidd in Greytown, Neuseeland, durchgeführt und 1960 in den Verkehr gebracht.
Sonstiges: Für Babykost geeignet (wenig Säure); sehr beliebt bei Kindern; ist sehr gut lagerfähig.

Geschmack: Säuerlich süß, aromatisch
Verwendung: Als Tafelapfel
Pflückreife: Sehr spät – Ende Oktober
Genussreife: Mitte November bis April
Beschreibung: Mittelgroßer Tafelapfel. Fruchtschale hat gelbe Grundfarbe und schwache rötliche Deckfarbe, auffällige Lentizellen, teils leicht berostet. Fruchtfleisch fest, knackig und saftig.
Herkunft: Züchtung der Universität Illinois, USA, aus „Golden Delicious“ und „Coop 17“, steht seit 2001 in der EU unter Sortenschutz
Sonstiges: Wird nicht überall reif – nur für Weinbauklima geeignet, Resistenz gegen Pilzkrankheiten

Geschmack: Süß mit leichter Säure und schwachem Aroma
Verwendung: Gut als Tafelapfel, aber auch als Koch- und Backapfel für Apfelkuchen, Apfelmus oder Soßen
Rezepte: Idared eignet sich sehr gut zur Zubereitung von einem Apfelkuchen oder von einer Apfel-Mousse.
Pflückreife: Anfang Oktober
Genussreife: Ende Oktober bis Juni
Beschreibung: Die mittelgroßen Früchte sind flach gebaut und haben eine tiefe Stielgrube. Die glatte und sehr feste Fruchtschale ist gelblich grün mit flächiger und geflammter braunroter Deckfarbe. Fruchtfleisch mittelfest, cremefarben und mittelsaftig.
Herkunft: Die Sorte wurde 1935 in Idaho (USA) gezüchtet, sie ist seit 1942 im Handel erhältlich und entstand durch eine Kreuzung aus „Jonathan“ und dem „Wagnerapfel“.
Sonstiges: Aufgrund seines geringen Zuckergehalts ist diese Sorte für Diabetiker besser geeignet, als andere Tafeläpfel

Geschmack: Süß-feinsäuerlich, aromatisch
Verwendung: Sehr guter Tafelapfel, gut als Küchenapfel zum Backen, Kochen, Dünsten und Braten geeignet. Auch als Saftapfel zu verwenden.
Rezepte: Da Jonagold generell ein sehr guter Küchenapfel ist, kann man ihn vielseitig einsetzen, z.B. in einem Apfelmus oder auch in einem Sauerkrautsalat. Auch im Backofen als Kuchen (z.B. Apfelcrumble) oder als Vollkorn-Apfelbrot gibt er eine gute Figur ab.
Pflückreife: Ab Ende September
Genussreife: Ab Anfang Oktober bis Juni
Beschreibung: Große bis sehr große, kugelige Frucht. Schale glatt, bei Vollreife sattgelb, an der Sonnenseite orangerot. Fruchtfleisch gelblich, sehr saftig, locker, mit zunehmender Reife weich.
Herkunft: Die Sorte ist 1943 in der Versuchsstation Geneva, New York, USA, aus Kreuzung von „Golden Delicious“ und „Jonathan“ entstanden, seit 1968 im Handel erhältlich.
Sonstiges: Gemeinsam mit seinen Mutanten (z.B. Jonagored) die wichtigste Sorte in Mitteleuropa; für Babykost geeignet (wenig Säure)

Geschmack: Süß-säuerlich, ab Januar Säureabbau
Verwendung: Als Tafelapfel
Pflückreife: Ab Anfang Oktober
Genussreife: Ab Ende Oktober bis Ende März
Beschreibung: Kleine bis mittelgroße hochgebaute Früchte. Fruchtschale hat 70-100% dunkelrote bis rotbraune Ausfärbung, freundlicher Rot-Ton entwickelt sich erst kurz vor der Ernte, geringe - mittlere Berostung. Knackig, festes und sehr saftiges Fruchtfleisch. Dicke, kurze Stiele.
Herkunft: Neue BIO-Sorte, entstanden aus der Kreuzung von „Elise“ und „CPRO 80015-47“ im Institut von Wageningen, Niederlanden
Sonstiges: Resistent gegen Pilzkrankheiten

Geschmack: Ausgewogen aromatisch, viel Zucker und mittlere Säure
Verwendung: Als Tafelapfel
Pflückreife: Ende September
Genussreife: Anfang Oktober bis März
Beschreibung: Mittelgroße Fruchtform, hoch gebaut, etwas unregelmäßig. Dünne Schale hat goldgelbe Grundfarbe mit teilweise leichter orangefarbener Backe, Stielgrube mit sortentypischer Berostung. Fruchtfleisch gelb, fest und saftig.
Herkunft: Kreuzung von „Golden Delicious“ und „Topaz“, gezüchtet 1992 im Institut für Experimentelle Botanik in Prag, Tschechien.
Sonstiges: Resistent gegen Pilzkrankheiten, wie z.B. Schorf

Geschmack: Angenehm süß-säuerlich, leicht nach Quitte schmeckend. Je länger die Lagerung, desto süßer wird er.
Verwendung: Sehr gut als Tafelapfel, aber auch als Küchenapfel brauchbar.
Rezepte: Pinova macht sich aufgrund seiner Süße z.B. hervorragend in einem Apfel-Zimtkuchen oder in einem Salat mit frischem Thunfisch.
Pflückreife: Mitte September
Genussreife: Anfang Oktober bis Juni
Beschreibung: Form mittelgroß, zur Blume hin spitz zulaufend, stielbauchig. Glatte Schale besitzt leuchtend orangerote Deckfarbe auf grün-gelbem Grund, leicht streifig. Gelbliches Fruchtfleisch fest, knackig und mäßig saftig.
Herkunft: Pinova wurde aus einer Kreuzung von „Clivia“ und „Golden Delicious“ in Dresden/Pillnitz gezüchtet.

Geschmack: Guter Geschmack, eher süßlich, leicht aromatisch
Verwendung: Als Tafelapfel
Pflückreife: Ende August
Genussreife: Anfang September bis Januar
Beschreibung: Kleine bis mittelgroße, kugelige Früchte. Schale fast vollständig hellpurpurrot gestreift. Das Fruchtfleisch ist gelblich, saftig und feinzellig.
Herkunft: Züchtung der Obstversuchsanstalt in Dresden-Pillnitz aus „Clivia“ und einem Schorfresistenzträger, steht unter Sortenschutz seit 1999
Sonstiges: Resistent gegen Pilzkrankheiten (Schorf)

Geschmack: Süß mit ausgeprägter Säure, aromatisch (ähnlich Elstar)
Verwendung: Als Tafelapfel
Pflückreife: Ab Anfang September
Genussreife: Ab Ende September bis Februar
Beschreibung: Groß; Fruchtschale hat grünlich-gelbe Grundfarbe und rote flächige Deckfarbe, mitteldick, leicht fettig. Mittelfestes, saftiges Fruchtfleisch mit gelblicher Färbung.
Herkunft: Santana ist eine neue Spätherbstsorte, gekreuzt aus „Elstar“ und „Priscilla“ in Wageningen, Niederlanden.
Sonstiges: Besonders bei Apfelallergikern sehr beliebt. Wird in den Niederlanden sogar mit dem Zusatz „allergenarmer Apfel“ vermarktet. Außerdem resistent gegen Pilzkrankheiten, wie Schorf.

Geschmack: Würzig, süßsäuerlich bis Februar, danach immer süßer durch den Säureabbau.
Verwendung: Sehr gut als Tafelapfel, aber auch als Küchenapfel (zum Kochen und Backen) geeignet. Rezepte: Aufgrund des leicht säuerlichen und des sehr saftigen Fruchtfleischs kommt der Topaz besonders in Suppen (Kürbissuppe mit Apfel) und Säften (Apfel-Möhren-Saft) zur Geltung. Aber auch in einem Salat (Apfel-Paprika-Salat) und in einem Müsli (Frischkornbrei) schmeckt er exzellent.
Pflückreife: Ab Ende September
Genussreife: Ab Mitte Oktober bis Juni
Beschreibung: Fruchtform mittelgroß bis groß, flach, leicht gerippt. Schale dick, grün-gelbe Grundfarbe mit leichter rötlicher Streifung. Fruchtfleisch gelb, sehr saftig, anfangs fest, später weich. Stiel kurz und kräftig.
Herkunft: Institut für Experimentelle Botanik, Prag, Tschechien. Kreuzung aus „Rubin“ und „Vanda“ im Jahre 1984, seit 1998 geschützte Sorte in der EU.
Sonstiges: Gut aussehender und am besten schmeckender Apfel mit Schorfresistenz; für den Hausgarten gut geeignet.