Den Reis mit einem Streifen Kombu in einen Topf mit reichlich kochendem Wasser geben. 20 bis 30 Minuten auf mittlerer Flamme kochen, bis der Reis weich, aber nicht pappig ist. Kombu entfernen, den Reis abgießen und mit einem Holzlöffel Sushi-Essig und Mirin in den Reis geben. Vorsichtig umrühren, so dass der Reis abkühlt. Dann den Topf in den Kühlschrank stellen.
Sesamsamen in einer Pfanne ohne fett goldbraun rösten und zur Seite stellen. Das Fleisch waschen, trocken tupfen, erst waagerecht halbieren, dann längs in Streifen, nicht breiter als ca. 1 cm, schneiden.
Öl in einer beschichteten Pfanne erhitzen. Fleisch gerade hineinlegen, ca. 1 Minute braten. Unter vorsichtigem Wenden 1–2 Minuten weiterbraten. Mit ca. 50ml Sojasoße ablöschen, aufkochen und kurz reduzieren. Alles zusammen in eine Schüssel geben und kurz ziehen lassen.
Gurke putzen, waschen, längs halbieren, Kerne herauskratzen, Fruchtfleisch in sehr feine Streifen schneiden. Avocado halbieren, Kern entfernen. Fruchtfleisch schälen und in ca. 1 cm breite Streifen schneiden. Paprika putzen und ebenfalls in feine Streifen schneiden.
Klarsichtfolie auf eine Bambusmatte legen. Sushireis auf den Noriblättern verteilen. Dabei auf der oberen Längsseite einen ca. 3 cm breiten Rand freilassen. Blätter umdrehen (Die Reisseite liegt jetzt auf der Arbeitsfläche) und die Blätter nach Geschmack mit Wasabi-Paste bestreichen. Gurken-, Avocado-, Paprika- und Hähnchenstreifen quer in die Mitte der Nori-Blätter legen. Blätter aufrollen, dabei zuerst den Teil ohne Reis um die Füllung schlagen. Die Rollen mit der Bambusmatte in Form bringen.
Sesam auf eine Platte geben. Röllchen darin wenden, etwas andrücken, kurze Zeit in den Kühlschrank stellen (dann lassen sie sich besser schneiden) und mit einem scharfen Messer in 5–6 Stücke schneiden, evtl. mit Sojasauce beträufeln und mit Wasabi-Paste und Sushi-Ingwer servieren.