WarenkorbWarenkorb

Dein Warenkorb

Deine Bestellung zum
Bis zum änderbar!
Scheinbar gab es ein Problem beim Laden der Liefertermine. Bitte Lieferdatum auswählen
Es befinden sich Artikel mit Alkohol im Warenkorb. Die Lieferung darf nicht an Minderjährige erfolgen. Unser Fahrer wird dies bei der Auslieferung überprüfen.
Achtung: Du hast noch offene Änderungen in deinem Warenkorb. Vergiss nicht, deine Änderungen abzusenden! 🥕

Gärtnerei Laiseacker

Die Idee unserer Gemüsekiste wurde zusammen mit Gudi und Patrick Butz entwickelt. Daher ist die Gärtnerei Laiseacker seit Beginn unser wichtigster Partner.

Die Gärtnerei Laiseacker (schwäbisch für "Linsenäcker") wurde im Frühjahr 1987 von Gudi und Patrick Butz in Eberdingen (Kreis Ludwigsburg) gegründet. Von Beginn an war der tragende Gedanke die Bewirtschaftung des Betriebes nach den strengen Bioland-Richtlinien. Dies bedeutet den absoluten Verzicht auf chemische Düngemittel und giftige Spritzmittel. Organische Düngung, eine abwechslungsreiche Fruchtfolge und schonende Bearbeitung bewirken eine natürliche Fruchtbarkeit der Böden.

Von Anfang an war es außerdem ein Anliegen, so viele Gemüsearten wie möglich selber anzubauen. Die Fläche hat sich von anfangs 5000 qm auf zur Zeit 160.000 qm erweitert. Das entspricht in etwa der Größe von 23 Fußballfeldern.
Dazu kommt noch 10.000 qm Fläche im Folienhaus. Die Jungpflanzen werden selber herangezogen und dabei wird soweit möglich auch Saatgut aus ökologischer Erzeugung verwendet.

Als Gründüngung werden z.B. Leguminosen oder Grasarten gesät. Leguminosen sind eine Pflanzenfamilie, die den in der Luft befindlichen Stickstoff sammeln und im Boden für die anderen Pflanzen verfügbar machen können. Im Gewächshaus werden Nützlinge wie Schlupfwespen oder Raubmilben eingesetzt, im Freiland werden gefährdete Kulturen mit Netzen abgedeckt, um Gemüsefliegen und andere Schädlinge abzuwehren. Zur Arbeitserleichterung werden im Gewächshaus Hummeln zur Bestäubung von Tomaten eingesetzt. Ohne die Insekten wäre zeitaufwendige Handarbeit nötig - z.B. müssten die Tomaten einzeln geschüttelt werden.

Den Anspruch, fast alle Gemüsearten selber anzubauen, musste Familie Butz im Lauf der Jahre aber doch der Realität anpassen. Für manche Gemüsesorten ist der Boden einfach nicht ideal oder die Wassermenge im Sommer zu knapp. Andere Sorten z.B. Lauch, Möhren und Zwiebeln müssen einfach mit Maschinen geerntet werden, um kostengünstig anbauen zu können. Hier würde sich die Anschaffung der nötigen Technik nicht lohnen. Diese Sorten werden von Bioland Kollegen, die sich spezialisiert haben und entsprechende Erntemaschinen besitzen, zugekauft. Von besonderer Bedeutung ist hierbei der Zukauf von Möhren, eine der beliebtesten Gemüsesorten, von Familie Burger aus Nussdorf, einem Nachbarort von Eberdingen. (mehr Infos zu Familie Burger finden Sie unter dem entsprechenden Menüpunkt in unserer Rubrik „Partner“).

Aber dennoch wachsen über 30 verschiedene Gemüse- und Kräuterarten auf den Flächen der Laiseacker Gärtnerei. Es sind vor allem Feingemüsearten (Salate, Radieschen, Kräuter, Fenchel, Zucchini und viele andere) die sowieso von Hand und tagesfrisch geerntet werden müssen.

2001 war ein weiterer Meilenstein. Der Bau des heutigen Betriebsgebäudes in Nussdorf wurde realisiert. Hier kann nun noch besser und gründlicher auf die Wünsche der Kundinnen und Kunden eingegangen werden.

Inzwischen ist schon die zweite Generation im Betrieb engagiert und Gudi und Patrick Butz werden von ihren Kindern (Lena Jhural, Tabea Sanzio und Wanja Butz) tatkräftig unterstützt.

Das junge Team: Niels, Wanja, Tabea, Lena